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Auswahl >>   Aktuelles Programm  •  Johann-Walter-Kantorei  •  Instrumente der Kirchen


Aktuelles Programm

Vorschau auf die nächsten Konzerte:

Pfingstmontag, 10. Juni, 17.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien

Orgelkonzert zum Pfingstfest
mit KMD Ekkehard Saretz

23. – 30. Juni 2019 = 37. Torgauer Festwoche der Kirchenmusik

Sonntag, 23. Juni, 1700 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Chorkonzert Johann-Walter-Kantorei Torgau, Leitung KMD Ekkehard Saretz

Mittwoch, 26. Juni, 19.30 Uhr, Schlosskirche Torgau
Das besondere Konzert – Die Traversflöte / Ulrike Wolf

Freitag, 28. Juni, 20.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien
28. Torgauer Orgelnacht – 35 Jahre Schuster-Orgel Mitteldeutsches Kammerorchester
Leitung KMD Wolfgang Kupke Stephan Forck, Violoncello, Daniel Beilschmidt, Orgel, Ekkehard Saretz, Orgel

Sonntag, 30. Juni, 17.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Concerto grosso emBRASSment Leipziger Bläserquintett

Sonntag, 4. August, 17.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Alleluja! Lobet den Herrn
Heinrich Schütz, Psalmen Davids u.a. Ensemble La Protezione della Musica Leitung: Jeroen Finke

Torgau – Wiege der evangelischen Kirchenmusik

„... Auch bin ich nicht der Meinung,dass durch das Evangelium alle Künste zu Boden geschlagen und vergehen sollten, wie manche Abergeistliche behaupten, sondern ich wollte gern alle Künste, besonders die Musica, im Dienste dessen sehen, der sie gegeben und geschaffen hat.“ So schreibt Martin Luther im Vorwort des „Wittenbergisch Geystlich gesangk Buchleyn“ von 1524, das er damit als erstes offizielles Gesangbuch autorisiert. Der Komponist ist Johann Wal- ter, dem Luther in Torgau begegnet. Ein Jahr darauf erarbeiten beide die „Deutsche Messe“ Walter schreibt über diese Begegnung: „... Er hat mich drei Wochen lang in Wittenberg festgehalten, die Choralnoten zu etlichen Episteln und Evangelien ordentlich zu schreiben, bis die erste Deutsche Messe in der Pfarrkirche gesungen wurde. Dort musste ich zuhören und eine Abschrift der ersten Deutschen Messe mit nach Torgau nehmen und dem Kurfürsten übergeben.“ Diese fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit ist der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte der evangelischen Kirchenmusik, die in einer Linie über Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms bis in die Gegenwart führt. Selbst katholische Komponisten wie Max Reger haben sich von den Psalmen („Der 100. Psalm“) oder von Chorälen in den großen Choralfantasien für Orgel inspirieren lassen. Sie alle waren in ihren Kompositionen immer geleitet vom „Soli Deo Gloria“ – Gott allein die Ehre.
Die Torgauer Kirchenmusik fühlt sich dieser jahrhundertealten Tradition verpflichtet. Mit der Bach‘schen Johannes- Passion ist ein würdiger Auftakt der diesjährigen Kirchen- musik-Saison getan. Die 37. Torgauer Festwoche der Kirchenmusik bietet wieder ein abwechslungsreiches Spek- trum verschiedener Genres. 35 Jahre Schuster-Orgel werden in der 28. Torgauer Orgelnacht gefeiert. Der Torgauer Orgelsommer, Chor- und Kammerkonzerte – erstmals mit der Europäischen Kammermusik Akademie Ende September – und das 475. Jubiläum der Schlosskirche sind weitere Höhepunkte. Den krönenden Abschluss des Jahres bildet das wohl bekannteste Werk Johann Sebastian Bachs: die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums.

Mit Bachs Grundsatz „Soli Deo Gloria und zur Gemütsergötzung“ sind alle Torgauer und ihre Gäste in unsere offenen Kirchen eingeladen. Ihr Kantor Ekkehard Saretz


Johann-Walter-Kantorei

Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei: montags, 19:30 Uhr Saal Wintergrüne 2.

Mit der Auflösung der kursächsischen Hofkapelle nach dem Tode Friedrichs des Weisen 1525 in Torgau gründete dessen ehemaliger Leiter Johann Walter, Freund und musikalischer Berater Martin Luthers, die erste Schul- und stadtbürgerliche Kantorei.

kantorei-tgDamit wurde die Torgauer Kantorei zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens, das über Jahrhunderte Trägerin eines blühenden kirchenmusikalischen Lebens bleiben sollte. Die Zusammenführung von Schulchor und ehrenamtlichen Sängern der Stadt, den sogenannten „Adiuvanten“ zur Stadtkantorei ermöglichte weiterhin die Pflege der mehrstimmigen Vokalmusik.

Ab 1771 übernahm nach Auflösung der Kantoreigesellschaft der Schulchor allein die Aufgabe der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste unter Leitung des Musiklehrers, der gleichzeitig Kantor an der Stadtkirche war. Mit der konsequenten Trennung von Staat und Kirche stellte die Kirchengemeinde Torgau 1950 einen eigenen Kantor ein. Der Schulchor sang weiterhin jeden Sonntag unter Leitung des Kantors als Johann-Walter-Knabenchor. Dieser wurde 1959 aufgelöst.

Seitdem hat die inzwischen 55 Sängerinnen und Sänger starke Johann-Walter-Kantorei Torgau die Aufgabe der Gottesdienstmusik, sowie die Aufführung von a-capella-Chorwerken, der mehrchörigen Motetten und Konzerte von Michael Praetorius und Heinrich Schütz und der oratorischen Werke des Barock bis zur Moderne übernommen. KMD Ekkehard Saretz

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Instrumente der Kirchen

Cembalo  >> Hörbeispiel

cembalo-tgDas Cembalo wurde nach einem italienischen Vorbild des Giovanni Baptista Giusti aus dem Jahre 1685 von dem renommierten niederländischen Cembalobauer Jan Kalsbeek aus Zutphten erbaut.

Die zwei 8' Register eignen sich mit ihrem prächtigen Diskant und sonoren Bass, dem trockenen, aber doch flexiblen Ton ausgezeichet für Solokonzerte und gleichermaßen für das begleitende Generalbassspiel.
Das Instrument wurde von der Restaurierungswerkstatt Noll-Minor mit einer individuellen Farbfassung versehen, die die farblichen Vorbilder des späteren Standortes des Instrumentes, der Torgauer Schlosskirche, aufnimmt.

Das Cembalo erklang in zahlreichen Konzerten des umfangreichen Musikprogramms der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004. Seine Anschaffung wurde Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturraum Leipzig möglich.

Kleine Orgel (Schlosskirche)

kleine-orgel-tgDisposition der Kleinen Orgel (Positiv)

Principalis 4’
Siff Flauto 1’
Quinta 1 1/3’
Octava 2’
Flauto minor 4’
Flauto traverso 8’
Flauto major 8’

Manual:CD-c’’’
Pedal: CD-c’ (angehängt)

Schuster-Orgel (Stadtkirche)  >> Hörbeispiel

Disposition d. Schuster-Orgel (1984) in der Stadtkirche St. Marienorgel marien

Hauptwerk (Manual I) Oberwerk (Manual II) Brustwerk (Manual III) Pedal
Pommer 16' Spitzprinzipal 8' Gedackt 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Rohrflöte 4' Subbaß 16'
Koppelflöte 8' Oktave 4' Sesquialter 2f. 2/3' Großquinte 10 2/3'
Oktave 4' Spillflöte 4' Prinzipal 2' Oktova 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 1' Gedacktbaß 8'
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Cymble 2f. 1 1/3' Oktave 4'
Gemshorn 2' Terz 1 3/5' Singend Regal 8' Pommer 4'
Mixtur 5f. 2' Scharf 4f. 1' Chamade 8' Mixtur 6f. 2 2/3'
Scharfcymbel 3f. 1/2' Hautbois 8' Tremulant Posaune 16'
Trompete 8' Clarion 4'   Trompete 8'
Chamade 8' Tremulant   Clarin 4'
      Chamade 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifladen, mechanische Register- und Tastentraktur, Koppeln OW-HW, BW-HW, HW-P, OW-P

Manualumfang C - g’’’
Pedalumfang C - f’

Orgelbau: Orgelbaumeister Siegfried Schuster (†), Zittau

Intonation: KMD Manfred Ramsenthaler, Görlitz

Orgel Schlosskirche

Disposition der Orgel in der Schlosskirche Torgau

Pedal, C,D,E – d’, 25 Noten Hauptwerk – Manual II, C,D,E - e''', 51 Noten Rückpositiv – Manual I, C,D,E - e''', 51 Noten Brustwerk - Manual III, C,D,E - e''', 51 Noten
1. Gedacter Unterbaß 16' 11. Grobgedact 16' 21. Gedacktes 8' 31. Singend Regal 8'
2. Fagott 16', Wechselschleife zu 12. 12. Fagott 16', Wechselschleife zu 2. 22. Prinzipal 4' 32 Holfloiten 4'
3. Trommeten 8', Wechselschleife zu 13. 13. Trommeten 8', Wechselschleife zu 3. 23. Sedecima 2'  
4. Nachthorn 4' Wechselschleife zu 14. 14. Nachthorn 4', Wechselschleife zu 4. 24. Zimbeln 1', 3-fach  
5. Octavbaß 8' Siffloit 1' Vorabzug aus 14. 25. Krumbhörner 8'  
6. Singend Cornett 2' 15. Quintadeena 8' 26. Rohrfloit 4'  
7. Pedalkoppel II - P 16. Onda maris 8', schwebend zu 17. 27. Nassat 3'  
  17. Prinzipal 8' 28. Terz 1 3/5'  
  18. Octave 4'    
  19. Mixtur 2', 4-fach    
  Superoctava 2', Vorabzug aus 19.    

 

orgel schlossKoppel: I – II, als Schiebekoppel •  II – P, als Ventilkoppel

Tremulant zu I und III, als schwingende Klappe im Kanal

Zimbelstern

Orgelbau: Peter Vier, 77948 Friesenheim - Oberweiher, Germany (1994)

Stimmung: mitteltönig

 

Die Truhenorgel  >> Hörbeispieltruhenorgel-tg


gebaut 2010 von Johann-Gottfried Schmidt, Rostock
4 Register
Gedackt 8'
Flöte 4'
Nasat 2/ 2/3' (Diskant)
Flöte 2'

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