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Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Torgau

Erprobungsraum „Christen und Landesgartenschau Torgau“

Erprobungsraume EKM INVgrunDie Landesgartenschau in Torgau 2022 rückt näher und auch die Kirche möchte sich aktiv daran beteiligen. Daher gründen wir eine ‚Gemeinde auf Zeit‘ und suchen Interessierte und Begeisterte, die mitgestalten und ausprobieren wollen, die Lust haben, kreativ zu sein, die neue Wege in der Gemeindearbeit gehen wollen.

Gedacht ist die ‚Landesgartenschau-Gemeinde‘ als überregionales Angebot, das sich aus den christlichen Gemeinden der Torgauer Region in ökumenischer Gemeinschaft zusammenfindet, aber auch einladend sein will für konfessionsfreie Menschen. Jeder kann mitmachen! Neben der Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau geht es vor allem um die Möglichkeit, spirituelle und seelsorgerische Formate zu finden, die christliches Leben neu erfahrbar machen und auf andere ausstrahlen. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch, sondern immer nur ein Ausprobieren und gemeinsam neue Erfahrungen sammeln.

Möglich wird die ‚Gemeinde auf Zeit‘ durch die Hilfe der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und das Format: „Erprobungsräume“. Und genau das wollen wir tun: Wir wollen diesen besonderen Raum von christlicher Gemeinschaft während der Landesgartenschau erproben.

rptnbSeit dem 1. März 2020 ist eine Projektstelle eingerichtet, die sich um alle Fragen der Organisation und Vernetzung, Machbarkeit und Durchführung sowie Weiterbildung und Qualifizierung der Mitwirkenden kümmert.

Als Projektleiterin ist Nicol Speer Ansprechpartnerin für alle Fragen, Wünsche und Anregungen und erreichbar unter:

Projektbüro Pfarrstraße 5, 04860 Torgau | Tel. 03421 – 7763 232 | Mobil 0176 – 7256 8394
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Im Netz www.christen-landesgartenschau-torgau.de

Einen ersten Termin zum Kennenlernen gibt es am Mittwoch, 17.06.2020 um 19.00 Uhr in Torgau in der Wintergrüne 2 im Saal des Dachgeschosses.

SIE SIND HERZLICH EINGELADEN!



+ + + LAGA Vorbereitungsrunde August 2019 + + +

Kirchenpavillon wird auf dem LAGA-Gelände errichtet

laga2020 05 19aTORGAU. Wo soll auf der Landesgartenschau 2022 der Kirchenpavillon errichtet werden? Dieser Frage gingen die Vertreter der kirchlichen Institutionen bei ihrem letzten Treffen in diesem Jahre nach. Im März hatte man die alte Bastion besichtigt, im Mai der Standort „Glacis-Ost“. Letzterer befindet sich am Begegnungspunkt der Elbe und des Elberadweges in unmittelbarer Nähe der Straße „Am Stadtpark“. Beide Standorte haben Vor- und Nachteile, die in der vergangenen Sitzung der Vorbereitungsgruppe mehrfach zu Debatte standen. Ein Knackpunkt war dabei die Frage: Soll der Kirchenstandort im Bezahlbereich der LAGA 2020 liegen oder nicht?
Auch wenn die LAGA 2022 noch ein Stück hin ist, so ist dennoch bekannt, dass seitens der städtischen Planer zusammen mit dem Torgauer Stadtrat, die ersten festen Plangrößen und Event-Orte bereits abgesteckt und festgelegt wurden. Auch die Finanzierung spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle. Daher war die Standortentscheidung in dieser Phase der Gesamtplanung für alle Beteiligten wichtig.
Die Entscheidung fiel auf der letzten Sitzung am 29. August 2019 in der Wintergrüne 2. Einstimmung wurde beschlossen, den Standort „Glacis-Ost“ im Bezahlbereich zu wählen. In der Diskussion darüber wurde schnell deutlich, dass die Besucher in der Zeit der Landesgartenschau primär wegen der LAGA nach Torgau kommen würden – und es wäre sehr unwahrscheinlich, dass dieselben das Gelände der LAGA (also den Bezahlbereich) eigens verlassen täten, um den Kirchenpavillon aufzusuchen.
In den kommenden Beratungen wird es nun um thematische und inhaltliche Fragen gehen. Da spielt u.a. die Art und Form des Kirchenpavillons eine Rolle sowie das Kernthema, unter dem sich die kirchlichen Institutionen und Einrichtungen auf der LAGA 2020 präsentieren werden. Die nächste Zusammenkunft findet am 7. November 2019 um 10 Uhr in der Wintergrüne 2 in Torgau statt.


+ + + LAGA Vorbereitungsrunde März 2019 + + +

Planungen für Kirchenstandort bei der Laga sind im Gange

150319tzTORGAU. Am Donnerstag (14.03.2019) besichtigte die Vorbereitungsgruppe des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch mit Bettina Klein das Gelände der Schau 2022, um einen möglichen Standort für die Kirche zu finden. In Frage kommt auch die Bastion VII, die im Zuge der Landesgartenschau voll saniert wird.

Während der Landesgartenschau 2022 in Torgau wird sich auch die Kirche mit einem Standort präsentieren. Als Platz dafür käme die Bastion VII in der Kleinen Feldstraße in Frage, die am Donnerstag von der Vorbereitungsgruppe des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch und Bettina Klein, der Laga-Beauftragten der Stadt Torgau, in Augenschein genommen wurde.

„Die Bastion wird im Zuge der Landesgartenschau vollsaniert und im Anschluss eventuell von der Volkssolidarität genutzt. Mit dieser befinden wir uns gerade in Abstimmungen“, erklärte Letztere beim Gang durch die fünf tunnelartigen Räume, deren die Entstehung mehr als 200 Jahre zurückliegt. „Sicherlich wäre es auch denkbar, in einer der Tonnen die Geschichte der Bastion mit einzubauen“, zog Bettina Klein in Erwägung. Bisher werde der Festungsteil von den Torgauer Stadtwerken als Lagerhalle genutzt. Auch nach der Laga solle die Bastion in städtischer Hand bleiben.

Der Vorplatz des Bauwerkes würde dem Kirchenkreis für deren Standort bei der Schau mit zur Verfügung stehen. Superintendent Mathias Imbusch und die weiteren Mitglieder der Vorbereitungsgruppe konnten sich die Bastion am Donnerstag für die Nutzung als Rückzugsort vorstellen, während der Vorplatz die Hauptanlaufstelle bilden würde. „Bei der Größe der Bastion würde sich eine gemeinsame Nutzung mit anderen Vereinen und Partnern anbieten. Das würde viele Vorteile mit sich bringen, da man sich gegenseitig unterstützen könnte. Doch durch die dadurch gebotene Vielfalt besteht gleichzeitig die Gefahr, dass wir als Kirche mit unserem Angebot ein wenig untergehen. Das würden wir mit einem alleinigen Standort umgehen“, warf Imbusch in die Waagschale.
Er äußerte im Laufe der Besichtigung auch den Gedanken eines möglichen Kirchenpavillons innerhalb der Eichwiesen. Im Laufe der nächsten Monate soll schließlich die Wahl des Kirchenstandortes erfolgen. Bis dahin würde auch weitere Überlegungen anstehen, wie der Kirchenstandort bei der Laga gestaltet werde, so der Superintendent. Einige Ideen habe die Gruppe bereits entwickelt, ließ er wissen, ohne diese Ansätze schon konkretisieren zu wollen. „Außerdem haben wir Kontakt zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden sowie zum Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz aufgenommen. Der Bezirk signalisierte großes Interesse daran, sich an unserer Arbeit zu beteiligen. Die Antwort der Landeskirche und auch eine Anfrage an den Kirchenbezirk Leipziger Land steht noch aus.“
Der Einsatz der Vertreter des hiesigen Kirchenkreises sorgte besonders bei Bettina Klein für Begeisterung: „Das ist eine bunte Truppe, die sich schon jetzt sehr für die Laga engagiert. Gleich nach dem Tag der Sachsen im letzten Jahr hatten sie sich zum ersten Mal zusammengesetzt. Das ist eine wunderbare Zusammenarbeit.“ Quelle: Torgauer Zeitung | 15.03.2019 | Volontärin Elisa Perz

+ + + LAGA Vorbereitungsrunde Januar 2019 + + +

Standortsuche

Torgau. Am 17. Januar 2019 war die Lutherstube in der Alten Superintendentur Wintergrüne 2 in Torgau gut besucht. Hier tagte – bereits schon zum zweiten Mal – die LAGA-Vorbereitungsgruppe des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch. Die Landesgartenschau (LAGA) wird im April 2022 in Torgau eröffnet, dann für sechs Monate in der Elbestadt präsent sein und ihre Besucher empfangen. Wie im vergangenen Jahr in Burg, wird es auch in drei Jahren in Torgau viele Angebote geben, zu denen die Christinnen und Christen der Stadt, des Umlandes und des Kirchenkreises einladen werden.

Das wird eine Mammutaufgabe und ist Herausforderung! Zuletzt – beim Tag der Sachsen in Torgau – gab es rund um die Stadtkirche St. Marien ein breites kirchliches Angebot. Doch dieses Drei-Tage-Event ist in keiner Weise mit dem zu vergleichen, was dann auf die christlichen Protagonisten zukommt. Beim ersten Treffen der Vorbereitungsgruppe im November 2018 hatte man sich – zusammen mit den Verantwortlichen seitens der Stadt – das künftige LAGA-Gelände angeschaut und schon dabei Ausschau gehalten, wo das „Kirchendorf“ zur Landesgartenschau einmal entstehen könnte. Wobei „Kirchendorf“ zunächst mal nur der Arbeitstitel für den Standort ist. Die Standortfrage bestimmte im Wesentlichen die letzte Zusammenkunft.

laga runde 01 2019Das in Torgau ausgewählte Areal für die LAGA 2022 umfasst insgesamt circa 25 Hektar. Dabei bilden die beiden nördlichen Glacis-Abschnitte das Herzstück der Landesgartenschau. Sie sind Teil des grünen Ringes um die Altstadt. Nun soll der Bereich zu einem Vorzeigeobjekt werden, das den Bogen von der Festungs- und der Gartengeschichte über den Naturschutz bis hin zum städtischen Naherholungsgebiet spannt. Nördlich davon werden außerdem Flächen auf Industrie- und Bahnbrachen entwickelt.

Die Standortfrage war primär getragen von einer Überlegung: Soll das Kirchendorf im Bezahlbereich stehen oder nicht? In Burg hatte man sich dazu auf der letzten LAGA schlau gemacht. Dort war das Kirchendorf auf der sogenannten Laufmeile platziert, die zwischen zwei LAGA-Geländen lag. Hier konnte jeder – ohne Eintritt bezahlen zu müssen – den Angeboten nachkommen. Diese Frage wurde in Torgau ausführlich diskutiert. Optisch gab es dazu den LAGA-Lageplan 2022, den Frau Klein von der Stadtverwaltung eigens dafür der Runde vorstellte.

Pro und Contra wurde diskutiert: Für eine Lage des Kirchendorfes im Bezahlbereich spricht, dass hier die meisten LAGA-Besucher unterwegs sein werden. Der Nachteil wäre, dass hier dann alle zuvor erst einmal Eintritt bezahlen müssten. Gegen eine Lage des Kirchendorfes im Bezahlbereich spricht, dass hier keine LAGA-Besucher gezielt hinkommen würden, da sie sich – nach Entrichtung des Eintrittspreises – vorrangig im „inneren Kern“ bewegen werden und nicht im Umfeld des Ausstellungsgeländes.

An Hand des Lageplanes wurden die einzelnen Standorte abgewogen. Festschreibungen, wo sich zur LAGA in drei Jahren etwas befinden wird, gibt es heute noch nicht. „Noch ist alles in Planung und völlig offen“, bestätigte Frau Klein aus dem Torgauer Rathaus. Überlegt wurde, ob man den Kirchen-Standort – wie schon beim Tag der Sachsen – rund um die Stadtkirche St. Marien ansiedeln sollte. Dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Pfarrerin Christiane Schmidt konnte jedoch heute schon bestätigen, dass die Kirchengemeinde Torgau in ihrer Stadtkirche zahlreiche Angebote für die Besucher der LAGA bereithalten wird. Als sogenannter Korrespondenzstandort zum Kirchendorf, könnte so die Stadtkirche ihre eigene Rolle bei der LAGA spielen. Die Mehrheit der Meinungen tendierte dann zu einem Standort, der nicht im Ausstellungsgelände angesiedelt sein sollte. Superintendent Mathias Imbusch konstatierte zum Schluss, man werde nach einen Standort suchen, der vielleicht „außerhalb, aber nicht ab vom Schuss“ liegen soll. Dieser Aufgabe wird sich die Vorbereitungsgruppe auf der nächsten Zusammenkunft im Frühjahr stellen. Dabei werden mögliche Standorte zu Fuß erkundet und unter Augenschein genommen. Fest steht aber schon heute: Es wird auf der Landesgartenschau 2022 ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot für Christinnen und Christen und jeden neugierigen LAGA-Besucher geben. Andreas Bechert

+ + + LAGA Auftakt Oktober 2018 + + +

 Evangelische Landeskirche Mitteldeutschland pflanzte gestern einen symbolischen Staffelstab unweit von St. Marien

ginko18TORGAU. Wenn das kein gutes Zeichen ist: Superintendent Mathias Imbusch, Torgaus Pfarrerin Christiane Schmidt und Bettina Klein, verantwortlich im Rathaus für die Grünflächen der Stadt, pflanzten gestern Vormittag einen jungen Ginkgo-Baum unweit von St. Marien. Mehr als ein Dutzend Vertreter des Kirchenkreises Torgau-Oschatz waren eigens dafür in die Elbestadt gekommen. Der Ginkgo wurde ihnen zum Abschluss der LAGA in Burg/Sachsen-Anhalt als symbolischer Staffelstab überreicht. Landeskirchlich gesehen zählt Burg ebenso wie Torgau zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Die EKM will damit deutlich machen, dass sie die LAGA im Jahr 2022 aktiv mitgestalten möchte, wobei sich der Kirchenkreis Torgau-Oschatz vordergründig einbringen will.

Wie das geschehen kann, soll eine erste Beratung, eine Ideenbörse, im November ergeben, bekundete Pfarrer Axel Meißner aus Schkeuditz. Erste Gedanken waren aber gestern schon zu vernehmen: Die bisherigen Planungen lenkten Aktionsgebiete der Landesgartenschau eher an den Stadtrand, aber Torgau brauche vor allem auch eine lebendige grüne Altstadt. Um dies zu forcieren, dürfe man gern auch die Phantasie zum Blühen bringen. Kantor Norbert Britze aus Bad Düben gab gestern schon ein Beispiel, als er spontan ein bekanntes Sprichwort umformulierte: „Luther hat gesagt, wenn ich wüsste, dass 2022 die LAGA in Torgau stattfindet, würde ich dort einen Baum pflanzen.“ Der Beifall war ihm dafür gewiss. Tipps für die Baumpflege des Setzlings hatte Pfarrer Andres Uhle aus Authausen parat: „Immer gut gießen. In meinem Garten wächst seit eineinhalb Jahren ein Ginkgo.“ Beate Senftleben (wintergrüne) verriet: „Die Gemeinde Dommitzsch-Trossin hat mir 2007 zum Abschied einen kleinen Ginkgo geschenkt. Der gedeiht prächtig, ist ein stattliches Exemplar geworden.“
Gut zu wissen: Der Ginkgo, auch Fächerblattbaum oder Tausend-Taler-Baum genannt, ist als chinesischer Glückbaum bekannt, soll auch Wunder bewirken und im alten China als einziger Baum die Eiszeit überlebt haben. Die zweigeteilte Blattform wird gern auch zu Schmuck verarbeitet und als Symbol für Liebe und Freundschaft getragen.
Zwar nicht Luther, aber Dichterfürst Goethe hatte dem Ginkgo seinerzeit sein berühmtes Gedicht „Ginkgo Biloba“ gewidmet und den Baum nach Weimar geholt, wo er noch immer Wurzeln schlägt und viele Touristen anzieht. Das sollte auch in Torgau glücken, diese Hoffnung vereinte gestern auch das hiesige Pflanzkomitee.
Quelle: Torgauer Zeitung, Gabi Zahn, 11. Oktober 2018

 

Gottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020

10.00 Uhr – Stadtkirche

Orgelkonzert am Pfingstmontag, 1. Juni 2020

17.00 Uhr – Stadtkirche mit KMD Ekkehard Saretz

Achtung - Terminänderungen: die Konfirmation von Pfingsten wird auf den 26.09.2020 verschoben und die Jubelkonfirmation am 07.06. wird abgesagt. An beiden Tagen findet aber ein Gottesdienst in der Stadtkirche St. Marien statt.

Friedhofsverwalter 
Christoph Funk
Dommitzscher Straße 10 • 04860 Torgau 
Tel.: 03421-902182 
Fax: 03421-715483 
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Sprechzeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr

Download (PDF-Dokumente): Friedhofsordnung  •  Friedhofsgebührenordnung  •  Lageplan  •  Zugelassene Firmen

Für den Friedhof Torgau ist nach 16 Jahren (!) eine neue Friedhofsgebührensatzung beschlossen worden. Sie wurde im Amtsblatt der Stadt Torgau (Torgauer Zeitung 25.5.2019) veröffentlicht und gilt seit 1.6.2019. Sie kann während der Öffnungszeiten im Büro des Friedhofs Torgau, Dommitzscher Straße 10, eingesehen werden.

Für den Friedhof Loßwig wurden eine neue Friedhofsgebührensatzung und Friedhofssatzung beschlossen. Letztere wurde um einen Paragrafen (§21) über Gemeinschaftsgrabanlagen ergänzt. Beide treten nach Veröffentlichung im Torgauer Wochenblatt am 1.8. in Kraft und können in der Kirche Loßwig eingesehen werden.

Auswahl >>   Aktuelles Programm  •  Johann-Walter-Kantorei  •  Instrumente der Kirchen


Aktuelles Programm

Jahresprogramm >> Kirchenmusik 2020

VORANKÜNDIGUNG unter VORBEHALT

Das Konzert zum Elbe-Day am 25. April mit "Sjaella" wird auf den 04. Oktober, 17.00 Uhr verlegt. Karten behalten ihre Gültigkeit.

Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Stadtkirche St. Marien
Vocal Concert Dresden
Peter Kopp

Pfingstmontag, 1. Juni, 17 Uhr
Stadtkirche St. Marien
Orgelkonzert mit Ekkehard Saretz

28. Juni bis 5. Juli 2020
38. Torgauer Festwoche der Kirchenmusik


Torgau – Wiege der evangelischen Kirchenmusik 

„... Auch bin ich nicht der Meinung,dass durch das Evangelium alle Künste zu Boden geschlagen und vergehen sollten, wie manche Abergeistliche behaupten, sondern ich wollte gern alle Künste, besonders die Musica, im Dienste dessen sehen, der sie gegeben und geschaffen hat.“ So schreibt Martin Luther im Vorwort des „Wittenbergisch Geystlich gesangk Buchleyn“ von 1524, das er damit als erstes offizielles Gesangbuch autorisiert. Der Komponist ist Johann Wal- ter, dem Luther in Torgau begegnet. Ein Jahr darauf erarbeiten beide die „Deutsche Messe“ Walter schreibt über diese Begegnung: „... Er hat mich drei Wochen lang in Wittenberg festgehalten, die Choralnoten zu etlichen Episteln und Evangelien ordentlich zu schreiben, bis die erste Deutsche Messe in der Pfarrkirche gesungen wurde. Dort musste ich zuhören und eine Abschrift der ersten Deutschen Messe mit nach Torgau nehmen und dem Kurfürsten übergeben.“ Diese fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit ist der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte der evangelischen Kirchenmusik, die in einer Linie über Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms bis in die Gegenwart führt. Selbst katholische Komponisten wie Max Reger haben sich von den Psalmen („Der 100. Psalm“) oder von Chorälen in den großen Choralfantasien für Orgel inspirieren lassen. Sie alle waren in ihren Kompositionen immer geleitet vom „Soli Deo Gloria“ – Gott allein die Ehre.
Die Torgauer Kirchenmusik fühlt sich dieser jahrhundertealten Tradition verpflichtet. Mit der Bach‘schen Johannes- Passion ist ein würdiger Auftakt der diesjährigen Kirchen- musik-Saison getan. Die 37. Torgauer Festwoche der Kirchenmusik bietet wieder ein abwechslungsreiches Spek- trum verschiedener Genres. 35 Jahre Schuster-Orgel werden in der 28. Torgauer Orgelnacht gefeiert. Der Torgauer Orgelsommer, Chor- und Kammerkonzerte – erstmals mit der Europäischen Kammermusik Akademie Ende September – und das 475. Jubiläum der Schlosskirche sind weitere Höhepunkte. Den krönenden Abschluss des Jahres bildet das wohl bekannteste Werk Johann Sebastian Bachs: die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums.

Mit Bachs Grundsatz „Soli Deo Gloria und zur Gemütsergötzung“ sind alle Torgauer und ihre Gäste in unsere offenen Kirchen eingeladen. Ihr Kantor Ekkehard Saretz


Johann-Walter-Kantorei

Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei: montags, 19:30 Uhr Saal Wintergrüne 2.

Mit der Auflösung der kursächsischen Hofkapelle nach dem Tode Friedrichs des Weisen 1525 in Torgau gründete dessen ehemaliger Leiter Johann Walter, Freund und musikalischer Berater Martin Luthers, die erste Schul- und stadtbürgerliche Kantorei.

kantorei-tgDamit wurde die Torgauer Kantorei zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens, das über Jahrhunderte Trägerin eines blühenden kirchenmusikalischen Lebens bleiben sollte. Die Zusammenführung von Schulchor und ehrenamtlichen Sängern der Stadt, den sogenannten „Adiuvanten“ zur Stadtkantorei ermöglichte weiterhin die Pflege der mehrstimmigen Vokalmusik.

Ab 1771 übernahm nach Auflösung der Kantoreigesellschaft der Schulchor allein die Aufgabe der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste unter Leitung des Musiklehrers, der gleichzeitig Kantor an der Stadtkirche war. Mit der konsequenten Trennung von Staat und Kirche stellte die Kirchengemeinde Torgau 1950 einen eigenen Kantor ein. Der Schulchor sang weiterhin jeden Sonntag unter Leitung des Kantors als Johann-Walter-Knabenchor. Dieser wurde 1959 aufgelöst.

Seitdem hat die inzwischen 55 Sängerinnen und Sänger starke Johann-Walter-Kantorei Torgau die Aufgabe der Gottesdienstmusik, sowie die Aufführung von a-capella-Chorwerken, der mehrchörigen Motetten und Konzerte von Michael Praetorius und Heinrich Schütz und der oratorischen Werke des Barock bis zur Moderne übernommen. KMD Ekkehard Saretz

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Instrumente der Kirchen

Cembalo  >> Hörbeispiel

cembalo-tgDas Cembalo wurde nach einem italienischen Vorbild des Giovanni Baptista Giusti aus dem Jahre 1685 von dem renommierten niederländischen Cembalobauer Jan Kalsbeek aus Zutphten erbaut.

Die zwei 8' Register eignen sich mit ihrem prächtigen Diskant und sonoren Bass, dem trockenen, aber doch flexiblen Ton ausgezeichet für Solokonzerte und gleichermaßen für das begleitende Generalbassspiel.
Das Instrument wurde von der Restaurierungswerkstatt Noll-Minor mit einer individuellen Farbfassung versehen, die die farblichen Vorbilder des späteren Standortes des Instrumentes, der Torgauer Schlosskirche, aufnimmt.

Das Cembalo erklang in zahlreichen Konzerten des umfangreichen Musikprogramms der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004. Seine Anschaffung wurde Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturraum Leipzig möglich.

Kleine Orgel (Schlosskirche)

kleine-orgel-tgDisposition der Kleinen Orgel (Positiv)

Principalis 4’
Siff Flauto 1’
Quinta 1 1/3’
Octava 2’
Flauto minor 4’
Flauto traverso 8’
Flauto major 8’

Manual:CD-c’’’
Pedal: CD-c’ (angehängt)

Schuster-Orgel (Stadtkirche)  >> Hörbeispiel

Disposition d. Schuster-Orgel (1984) in der Stadtkirche St. Marienorgel marien

Hauptwerk (Manual I) Oberwerk (Manual II) Brustwerk (Manual III) Pedal
Pommer 16' Spitzprinzipal 8' Gedackt 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Rohrflöte 4' Subbaß 16'
Koppelflöte 8' Oktave 4' Sesquialter 2f. 2/3' Großquinte 10 2/3'
Oktave 4' Spillflöte 4' Prinzipal 2' Oktova 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 1' Gedacktbaß 8'
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Cymble 2f. 1 1/3' Oktave 4'
Gemshorn 2' Terz 1 3/5' Singend Regal 8' Pommer 4'
Mixtur 5f. 2' Scharf 4f. 1' Chamade 8' Mixtur 6f. 2 2/3'
Scharfcymbel 3f. 1/2' Hautbois 8' Tremulant Posaune 16'
Trompete 8' Clarion 4'   Trompete 8'
Chamade 8' Tremulant   Clarin 4'
      Chamade 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifladen, mechanische Register- und Tastentraktur, Koppeln OW-HW, BW-HW, HW-P, OW-P

Manualumfang C - g’’’
Pedalumfang C - f’

Orgelbau: Orgelbaumeister Siegfried Schuster (†), Zittau

Intonation: KMD Manfred Ramsenthaler, Görlitz

Orgel Schlosskirche >> Hörbeispiel [Ekkehard Saretz spielt von Dietrich Buxtehude (1637-1707) das Praeludium in C, BuxWV 138]

 

 

Disposition der Orgel in der Schlosskirche Torgau

Pedal, C,D,E – d’, 25 Noten Hauptwerk – Manual II, C,D,E - e''', 51 Noten Rückpositiv – Manual I, C,D,E - e''', 51 Noten Brustwerk - Manual III, C,D,E - e''', 51 Noten
1. Gedacter Unterbaß 16' 11. Grobgedact 16' 21. Gedacktes 8' 31. Singend Regal 8'
2. Fagott 16', Wechselschleife zu 12. 12. Fagott 16', Wechselschleife zu 2. 22. Prinzipal 4' 32 Holfloiten 4'
3. Trommeten 8', Wechselschleife zu 13. 13. Trommeten 8', Wechselschleife zu 3. 23. Sedecima 2'  
4. Nachthorn 4' Wechselschleife zu 14. 14. Nachthorn 4', Wechselschleife zu 4. 24. Zimbeln 1', 3-fach  
5. Octavbaß 8' Siffloit 1' Vorabzug aus 14. 25. Krumbhörner 8'  
6. Singend Cornett 2' 15. Quintadeena 8' 26. Rohrfloit 4'  
7. Pedalkoppel II - P 16. Onda maris 8', schwebend zu 17. 27. Nassat 3'  
  17. Prinzipal 8' 28. Terz 1 3/5'  
  18. Octave 4'    
  19. Mixtur 2', 4-fach    
  Superoctava 2', Vorabzug aus 19.    

 

orgel schlossKoppel: I – II, als Schiebekoppel •  II – P, als Ventilkoppel

Tremulant zu I und III, als schwingende Klappe im Kanal

Zimbelstern

Orgelbau: Peter Vier, 77948 Friesenheim - Oberweiher, Germany (1994)

Stimmung: mitteltönig

 

Die Truhenorgel  >> Hörbeispieltruhenorgel-tg


gebaut 2010 von Johann-Gottfried Schmidt, Rostock
4 Register
Gedackt 8'
Flöte 4'
Nasat 2/ 2/3' (Diskant)
Flöte 2'

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