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Auswahl >>   Aktuelles Programm  •  Johann-Walter-Kantorei  •  Instrumente der Kirchen


Aktuelles Programm

Samstag, 9. Juni, 17:00 Uhr, Schlosskirche Torgau
Friedensseufzer, Musik aus der Zeit des 30jährigen Krieges
concerto von voce
Barbara Christina Steude, Sopran; Hildegard Saretz, Cembalo

36. TORGAUER FESTWOCHE DER KIRCHENMUSIK
vom 24. Juni – 1. Juli 2018

Sonntag, 24. Juni, 17:00, Stadtkirche St. Marien
Chorkonzert der Johann-Walter-Kantorei Torgau
Chorwerke der Romantik
Barbara Christina Steude, Sopran; Ina Bär, Violoncello; Hildegard Saretz, Orgel
Leitung: KMD Ekkehard Saretz

Mittwoch, 27. Juni, 19:30, Schlosskirche Torgau
Das besondere Konzert Cimbalom Enikö Ginzery, Cimbalom / Psalter Josefine Horn, Cembalo / Orgel

Freitag, 29. Juni, 20:00 Uhr Stadtkirche St. Marien
27. Torgauer Orgelnacht
Vokalquinte „Echo-Ensemble“
Thomas Lennartz, Ekkehard Saretz, Orgel

Das Dresdner Männerchorensemble „echo“ besteht aus vier ehemaligen Sängern des Dresdner Kreuzchores. Trotz des jungen Alters war das Ensemble bereits in zahlreichen Tourneen und Konzerten in ganz Deutschland zu erleben. Einladungen vom Hamburger Michel über das Debüt auf der größten Dresdner Charity-Gala, der HOPE-Gala, einem Konzert in der Berliner Philharmonie mitsamt Orchesterbegleitung oder als „special guest“ in der Meißner Porzellanmanufaktur und Newcomer bei André Sarrasani geben nur einen kleinen Einblick in das umfangreiche musikalische Wirken. Von Klassik bis Pop, von Bach bis Beatles, wissen die vier jungen Künstler ihr Publikum zu begeistern und besingen mit geistlichen Mote en und unterhaltsamen Gala-Programmen sowohl große Säle und Kirchen als auch barocke Kleinode auf dem Land. Auch Musikgrößen wie Eliaza, Dirk Michaelis oder Eva Lind haben sie schon zu sich nach Dresden eingeladen und so mit ihrer eigenen Konzertreihe die Kreuzkirche in Dresden bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Sänger: Tenor/Counter: Moritz Bamberg, Jan Lang; Bariton/Bass: Bastian Bartsch, Gustav Augart

Thomas Lennartz, geboren 1971 in Hannover, studierte Orgel, Kirchenmusik, Schulmusik und Germanis k in Hannover, Köln und Leipzig sowie Orgelimprovisa on am Conservatoire in Paris und schloss seine Studien mit der Kirchenmusik-A-Prüfung, dem Konzertexamen im Fach Orgel (beides „mit Auszeichnung“) und dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Von 2003 bis 2008 wirkte Lennartz als Regionalkantor an der Basilika St. Martin in Bingen am Rhein und war im gleichen Zeitraum Lehrbeauftragter im Fach Orgel an der Musikhochschule in Mannheim. Im September 2008 wurde Lennartz zum Domorganisten an die Kathedrale Ss. Trinitatis in Dresden berufen, 2009 übernahm er zudem einen Lehrauftrag an der Dresdner Hochschule für Kirchenmusik. Seit September 2014 ist Lennartz Professor für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und Direktor des Kirchenmusikalischen Instituts. Thomas Lennartz geht einer ausgedehnten Konzerttätigkeit nach, die ihn an bedeutende Instrumente im In- und Ausland führt.

Sonntag 1. Juli, 17:00 Uhr Stadtkirche St. Marien
Concerto grosso – Das große Konzert
Werke von Vivaldi, Telemann, Geminiani
Chursächsische Capelle Leipzig
Leitung: Anne Schumann

Sonntag 29. Juli, 17:00 Uhr, Schlosskirche Torgau
MDR-Musiksommer – Harfenklang
Agnès Clément – Harfe

Vorankündigung: Torgauer Orgelsommer 2018 vom 17. August bis 7. September 2018, jeweils 20:00 Uhr (19:30 Uhr Kirchenführung)

>> Konzertplan 2018 (PDF-Dokument)


Johann-Walter-Kantorei

Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei: montags, 19:30 Uhr Saal Wintergrüne 2. 

Mit der Auflösung der kursächsischen Hofkapelle nach dem Tode Friedrichs des Weisen 1525 in Torgau gründete dessen ehemaliger Leiter Johann Walter, Freund und musikalischer Berater Martin Luthers, die erste Schul- und stadtbürgerliche Kantorei.

kantorei-tgDamit wurde die Torgauer Kantorei zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens, das über Jahrhunderte Trägerin eines blühenden kirchenmusikalischen Lebens bleiben sollte. Die Zusammenführung von Schulchor und ehrenamtlichen Sängern der Stadt, den sogenannten „Adiuvanten“ zur Stadtkantorei ermöglichte weiterhin die Pflege der mehrstimmigen Vokalmusik.

Ab 1771 übernahm nach Auflösung der Kantoreigesellschaft der Schulchor allein die Aufgabe der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste unter Leitung des Musiklehrers, der gleichzeitig Kantor an der Stadtkirche war. Mit der konsequenten Trennung von Staat und Kirche stellte die Kirchengemeinde Torgau 1950 einen eigenen Kantor ein. Der Schulchor sang weiterhin jeden Sonntag unter Leitung des Kantors als Johann-Walter-Knabenchor. Dieser wurde 1959 aufgelöst.

Seitdem hat die inzwischen 55 Sängerinnen und Sänger starke Johann-Walter-Kantorei Torgau die Aufgabe der Gottesdienstmusik, sowie die Aufführung von a-capella-Chorwerken, der mehrchörigen Motetten und Konzerte von Michael Praetorius und Heinrich Schütz und der oratorischen Werke des Barock bis zur Moderne übernommen. KMD Ekkehard Saretz

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Instrumente der Kirchen

Cembalo  >> Hörbeispiel

cembalo-tgDas Cembalo wurde nach einem italienischen Vorbild des Giovanni Baptista Giusti aus dem Jahre 1685 von dem renommierten niederländischen Cembalobauer Jan Kalsbeek aus Zutphten erbaut.

Die zwei 8' Register eignen sich mit ihrem prächtigen Diskant und sonoren Bass, dem trockenen, aber doch flexiblen Ton ausgezeichet für Solokonzerte und gleichermaßen für das begleitende Generalbassspiel.
Das Instrument wurde von der Restaurierungswerkstatt Noll-Minor mit einer individuellen Farbfassung versehen, die die farblichen Vorbilder des späteren Standortes des Instrumentes, der Torgauer Schlosskirche, aufnimmt.

Das Cembalo erklang in zahlreichen Konzerten des umfangreichen Musikprogramms der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004. Seine Anschaffung wurde Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturraum Leipzig möglich.

Kleine Orgel (Schlosskirche)

kleine-orgel-tgDisposition der Kleinen Orgel (Positiv)

Principalis 4’
Siff Flauto 1’
Quinta 1 1/3’
Octava 2’
Flauto minor 4’
Flauto traverso 8’
Flauto major 8’

Manual:CD-c’’’
Pedal: CD-c’ (angehängt)

Schuster-Orgel (Stadtkirche)  >> Hörbeispiel

Disposition d. Schuster-Orgel (1984) in der Stadtkirche St. Marienorgel marien

Hauptwerk (Manual I) Oberwerk (Manual II) Brustwerk (Manual III) Pedal
Pommer 16' Spitzprinzipal 8' Gedackt 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Rohrflöte 4' Subbaß 16'
Koppelflöte 8' Oktave 4' Sesquialter 2f. 2/3' Großquinte 10 2/3'
Oktave 4' Spillflöte 4' Prinzipal 2' Oktova 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 1' Gedacktbaß 8'
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Cymble 2f. 1 1/3' Oktave 4'
Gemshorn 2' Terz 1 3/5' Singend Regal 8' Pommer 4'
Mixtur 5f. 2' Scharf 4f. 1' Chamade 8' Mixtur 6f. 2 2/3'
Scharfcymbel 3f. 1/2' Hautbois 8' Tremulant Posaune 16'
Trompete 8' Clarion 4'   Trompete 8'
Chamade 8' Tremulant   Clarin 4'
      Chamade 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifladen, mechanische Register- und Tastentraktur, Koppeln OW-HW, BW-HW, HW-P, OW-P

Manualumfang C - g’’’
Pedalumfang C - f’

Orgelbau: Orgelbaumeister Siegfried Schuster (†), Zittau

Intonation: KMD Manfred Ramsenthaler, Görlitz

Orgel Schlosskirche

Disposition der Orgel in der Schlosskirche Torgau

Pedal, C,D,E – d’, 25 Noten Hauptwerk – Manual II, C,D,E - e''', 51 Noten Rückpositiv – Manual I, C,D,E - e''', 51 Noten Brustwerk - Manual III, C,D,E - e''', 51 Noten
1. Gedacter Unterbaß 16' 11. Grobgedact 16' 21. Gedacktes 8' 31. Singend Regal 8'
2. Fagott 16', Wechselschleife zu 12. 12. Fagott 16', Wechselschleife zu 2. 22. Prinzipal 4' 32 Holfloiten 4'
3. Trommeten 8', Wechselschleife zu 13. 13. Trommeten 8', Wechselschleife zu 3. 23. Sedecima 2'  
4. Nachthorn 4' Wechselschleife zu 14. 14. Nachthorn 4', Wechselschleife zu 4. 24. Zimbeln 1', 3-fach  
5. Octavbaß 8' Siffloit 1' Vorabzug aus 14. 25. Krumbhörner 8'  
6. Singend Cornett 2' 15. Quintadeena 8' 26. Rohrfloit 4'  
7. Pedalkoppel II - P 16. Onda maris 8', schwebend zu 17. 27. Nassat 3'  
  17. Prinzipal 8' 28. Terz 1 3/5'  
  18. Octave 4'    
  19. Mixtur 2', 4-fach    
  Superoctava 2', Vorabzug aus 19.    

 

orgel schlossKoppel: I – II, als Schiebekoppel •  II – P, als Ventilkoppel

Tremulant zu I und III, als schwingende Klappe im Kanal

Zimbelstern

Orgelbau: Peter Vier, 77948 Friesenheim - Oberweiher, Germany (1994)

Stimmung: mitteltönig

 

Die Truhenorgel  >> Hörbeispieltruhenorgel-tg


gebaut 2010 von Johann-Gottfried Schmidt, Rostock
4 Register
Gedackt 8'
Flöte 4'
Nasat 2/ 2/3' (Diskant)
Flöte 2'

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